• 17 Mai 2010 /  Europa, Litauen/Lettland/Estland

    Am 13. Mai 2010 fahren wir in Polen los, in der Absicht, die nächsten 3 Länder in kürzester Zeit zu durchfahren. Uns bleiben nur noch 8 Wochen, um Skandinavien anzuschauen. Danach werden wir in der Schweiz vom Automechaniker, dem Zahnarzt, dem Frauenarzt, dem Banker, dem Versicherer und natürlich allen Freunden und Verwandten und schlussendlich ca. am 19.8.2010 von der Grimaldi line in Hamburg erwartet.

    Nach einem Grosseinkauf in Polen durchqueren wir Litauen in wenigen Stunden. Erst in Lettland, 60km vor Riga übernachten wir auf einem Bauernhof. Am andern Tag entscheiden wir uns  ausnahmsweise wieder einmal eine Hauptstadt zu besuchen. Mit Riga lohnt es sich! Auf einer Flussinsel mitten in der Stadt befindet sich ein nüchterner aber praktischer Campingplatz. Hier treffen sich heute 18 0815-Camper zum Start für eine 6monatige, organisierte Asienreise. Sie wollen über Moskau, Bajkalsee, die Mongolei, nach Peking und auf der Seidenstrasse zurück. Von Ursula und Hermann erhalten wir ein Homepagekärtli und werden natürlich diese Reise mit grossem Interesse und Skepsis verfolgen.

     

    Riga ist eine bunte, quirlige, hochmoderne Stadt, in der es sich gut leben lässt. Abends staunen wir über das pulsierende Nightlife. Man sitzt draussen, überall gute Livemusic und viele gestylte Menschen. Offenbar leben aber nicht alle Leute auf diesem Niveau. Mittendrin sehen wir doch viele Bettler, keine Randständige, sondern ganz normale Omas und Opas. Nach Aussagen eines Bauern kennt Lettland keine Sozialversicherung.

     

    In Estland steuern wir direkt den Fährhafen in Tallinn an. Alle Fähren sind über die nächsten 4 Tage ausgebucht. (Das Internetbooking hat vor einigen Tagen wie schon oft keinen Erfolg gebracht.) Na toll, nix mit schnell nach Finnland!

     

    Macht nichts, wir haben ja Zeit und installieren uns für 3 gemütliche Tage in der Nähe der russischen Grenze, direkt am baltischen Meer auf einem Campingplatz. Zum ersten Mal ist es erstaunlicherweise ausgerechnet hier im Norden auch sommerlich warm und wir können endlich unsere Faserpelzjacken mit kurzen Hosen und Bikini tauschen. Auch anhand der Länge des Tageslichts erkennen wir, wie weit nördlich wir schon sind.  Erstes Licht 03.15, letztes Licht 23.30 Uhr. Felix kommt kaum mehr zu Schlaf, nur mit gröberen Verdunkelungsmassnahmen herrscht Ruhe im Hiddy. Die langen Tage vergehen im Fluge mit spazieren, sonnenbaden, grillieren und recherchieren im Internet. Estland garantiert staatlich jedem Bürger freien Zugang zum Internet.

     

    Bevor wir in Tallinn den Hafen ansteuern, erkunden wir diese Stadt und sie gefällt uns sehr gut.

     

    Am 18.5.2010, 18.00 Uhr verlassen wir das Baltikum mit der Fähre und freuen uns auf Skandinavien.

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  • 13 Mai 2010 /  Europa, Polen

     

    Diese Story lohnt sich im Detail zu erzählen. 200 km vor der polnischen Grenze. Wir stehen über die Mittagszeit neben der Hauptstrasse und wollen duschen. Da fahren 2 völlig verschmutzte Nissan Patrol  mit 9 Insassen und 2 Kleinkindern von der Strasse direkt vor unseren Hiddy, stürmen aus den Autos auf uns zu und flippen völlig über unser tolles Fahrzeug aus. Spontan werden wir für die Nacht nach Polen eingeladen und sie wollen versuchen uns im Eilzugstempo über die Grenze zu bringen. Man brauche normalerweise mindestens, egal zu welcher Tageszeit 7 – 8 Std. Pläne ändern sich, also nichts wie los. Diese Offroad- Bande ist ein eingespieltes Team und ihr vermeintlicher Boss, Thomek ein grossherziger Bluffkünstler. Kaum vorstellbar, aber bereits mehrere km vor der Grenze beginnt die Warteschlange. So wie es hier aussieht, warten diese schon seit Stunden. Wir würden uns jetzt hier, genau wie (fast) überall hinten anstellen und vermutlich 10 – 12 Std. ausharren. Die Nissan Patrols nehmen uns in die Mitte und fahren an der Kolonne vorbei bis zum ersten, schwer bewaffneten Militär. Thomek, der 32 jährige Lausbub und Tausendsassa springt aus dem Auto, spricht kurz mit dem Mann und schon geht es weiter an allen vorbei. Das wiederholt sich noch 2 Mal und wir haben den Ausreisestempel der Ukraine im Pass. Geschafft, denken wir. Jedoch war das erst die Ausreise, die Probleme beginnen jetzt vor dem Polenzoll. Da in der Ukraine alles viel billiger ist als in Polen, floriert das Schmuggelgeschäft. So würden sämtliche Fahrzeuge gründlich gefilzt. Aber auch hier schafft es dieser Überredungskünstler an allen mürrischen Beamten und hunderten Schlange stehenden Pw`s vorbei und wir stehen zuvorderst. Kurze Passkontrolle, ein noch kürzerer Blick in unsere Wohnung und wir sind sage und schreibe nach 20 Minuten durch.

    Was er genau erzählt hat wissen wir nicht, jedoch im Stil von: Wir haben an einer schweizerisch/polnischen Expedition teilgenommen.  Nun sind wir und im Speziellen die beiden Kleinkinder  sehr müde, der hintere Nissan habe ein Motorproblem und darf nicht halten und der Schweizer müsste dann den Motor reparieren. Ääähh. Es funktionierte. Man muss dies erlebt haben, um es zu glauben.

     

    Nun geht die Gastfreundschaftgeschichte weiter. Wir werden unter diesen netten Menschen durchgereicht. Wir müssen alle  mindestens eine Nacht besuchen. Die anderen kommen natürlich jeweils auch und so herrscht ein endloses Haligali. Jeder zeigt uns auch noch einige Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel das Schloss der Familie Zamoyski und die Stadt Lublin mit der Kirche, und ihrem akustisch verblüffenden Raum. Masse ca. 20m x 18 m, 8 m hoch gewölbt. In einer Ecke steht Felix und flüstert leise gegen die Wand und diagonal versteht Franziska in derselben Position jedes Wort.

      

    Einen Nachmittag verbringen wir im KZ Majdanek.    „Ohne Worte“

     

    Dann geht die Fahrt der weissrussischen Grenze entlang zur nordpodlassischen Ebene ins Naturreservat Bialowieza. 1500 qkm grosser Urwald mit den letzten in Europa freilebenden Wisent. Auch kommen Ornithologen aus der ganzen Welt, um dieses urtümlich gebliebene Ökosystem zu bewundern. Von den vielen nicht gesehenen Bären und Wölfen haben wir die Nase voll. Nun wollen wir die europäischen Bisons finden und, …..wir haben Glück. Morgens um 04.45 Uhr, genau zum Sonnenaufgang bei leichtem Bodennebel trottet eine kleine Herde an uns vorbei. Wir sind richtig gerührt, so hat uns diese Szenerie gefallen.

      

    Nach weiterem endlosem Durchstreifen dieses Urwaldes, zu Fuss und mit dem Bike, sichtigen wir auch noch die anderen Waldtiere. Am häufigsten sehen, hören und fühlen wir die Stechmücken, die uns wirklich zum Fressen gerne haben. Als kleine Abwechslung bringt uns Hans, ein bündner Jäger, mit seinem Alphorn ein Ständchen. Felix packt sein Keyboard aus, programmiert sein Alphorn und schon spielen sie im Duett Amazing Grace. Weitere Lieder werden von Franziska begleitet, da nur sie die Noten lesen kann.

     

    7 Tage sind wir geblieben, dieses Gebiet hat uns echt sehr gut gefallen. Wir müssen aber langsam weiter ziehen, da es weiter nördlich ja noch Elche und Rentiere zu sehen gibt.

     

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  • 10 Mai 2010 /  Europa, Ukraine

    Mit gemischten Gefühlen stehen wir am 1. Mai in Siret an der Ukrainischen Grenze. Viel Gutes haben wir von diesem Land nicht gehört. Viele Banditen, katastrophale Strassen, korrupte Scheriffs. Selbst die Polizistin vom Rumänischen Zoll verdreht nur die Augen. Wir sollen schnell durch, nicht anhalten und vor allem nicht mit „diesen“ Leuten sprechen. Die wären „anders“ und niet, niet, niet. Genau darum wollen wir ja da rein. Also nichts wie los. Nur eine Stunde dauern die Formalitäten. Offenbar eine Spitzenzeit. Viele Stempel, das Auto wird gefilzt und der kleine Zöllner mit der riesigen Deckelkappe merkt sogar, dass er von uns nur eine Kopie des Fahrzeugausweises in der Hand hält. Nachdem alle Kästli „open, ok, close“ durchgecheckt und alle Medikamente überprüft sind, kommt ein freundlicher Handschlag und ein „go“. Hallo Ukraine, hallo andere Welt. Gott sei Dank hat der Autofilzer, übrigens ein Militär, nicht zu genau nachgeforscht und hat so mein Nachtsichtgerät nicht entdeckt. Das hätte ins Auge gehen können. Für Südamerika lassen wir das Teil wohl besser zu Hause.

    Um 11.00 Uhr fahren wir durch die erste ukrainische Grossstadt,  Cernivci. Sämtliche Strassen in dieser City sind mit 100 jährigem Kopfstein gepflastert. Zweimal muss Felix stoppen, da bei diesem  Geholper die Blase empfindlich reagiert. In der 2. grossen Stadt ohne Strassenschilder und wenn dann nur in Russisch, verfransen wir uns ein wenig, da auch das Navi ahnungslos ist. So fragen wir wie gewohnt einen Mann auf der Strasse. Langer Rede, kurzer Sinn: Mit Hilfe der etwas englisch sprechenden Schwiegertochter parken wir 10 Minuten später in Kolomyja hinter seinem Haus und werden zu Speis und Trank vom aller liebsten eingeladen. Gut dürfen wir mit diesen „anderen Menschen“ kein Wort wechseln.

     

    Gemeinsam mit der Schwiegertochter besuchen wir das Eiermuseum.

     

    Der Zufall will es, dass am nächsten Tag Sonntag ist und unser lieber Gastgeber der Pfarrer. Wo könnten wir besser die Leute mit ihren Bräuchen kennen lernen als in der Kirche und den Gesprächen danach. So sitzen wir sonntäglich gewandet mit einer englischen Bibel ausgerüstet und einer Dolmetscherin an unserer Seite 2 ½ Stunden in einem Gottesdienst mit vielen verschiedenen, inbrünstigen Rednern, einem Chor mit wunderschönen ukrainischen Liedern und tiefgläubigen Christen. Als plötzlich während einem Gebet viele zu weinen beginnen, wird es Felix doch langsam zu viel, er geht. Anschliessend gibt es noch einen Familienfestschmaus und wir verlassen am nächsten Morgen die überschäumende Gastfreundschaft Richtung Norden.

     

    Die Ukraine ist wieder einmal ein Land, das mit Campern nichts anzufangen weiss. So ist es für uns schwierig, jeweils einen ruhigen Schlafplatz zu finden. Keine Wege führen von den Strassen in den Busch, überall Sumpf und Campings gibt es keine. So fragen wir privat.  An einem kleinen See, eine Backsteinfabrik aus dem vorletzten Jahrhundert, wir fragen, kriegen eine Besichtigung, viel ukrainisches Interesse an unserm Vorhaben, eine Einladung zu Butterbrot, Wurst und Schnaps und einen sicheren aber unruhigen Schlafplatz, da die Fabrik 24 Std in Betrieb ist.

     

    Wir wollen möglichst nahe dem Zoll die letzte Nacht verbringen, um am folgenden Morgen speditiv in Polen einreisen zu können.

     

    Jedoch kommt es wieder einmal anders als man denkt. Wir werden in die Zange genommen:

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  • 05 Mai 2010 /  Europa, Rumänien

    Nächstes Ziel ist ein Besuch bei den Vampiren in Transsilvanien. Mit Holzpflock und Knoblauch ausgerüstet geht es erstmals Richtung südliche Karpaten, die überfahren werden müssen, um nach Siebenbürgen zu gelangen. Siebenbürgen,Transsilvanien, bekam den Namen von den 7 Burgen, die sich wie ein grosser Kreis in der hügeligen Landschaft verteilen. Wir nehmen den südöstlichsten Karpatenübergang, von Ploiesti nach Brasov. 40 km vor Brasov holt uns das schlechte Wetter ein. Wir beschliessen abzuwarten und richten uns auf einem improvisierten Camping ein. Zufälligerweise mit perfektem Wifi. So haben wir Zeit, um homepage schreiben, Gulasch und frischen Kartoffelstock zu kochen und uns auszuruhen.

     

    Nach 36 Std. strömendem Regen geht es durch eine uns wohl bekannte Landschaft über den Pass. Hier sieht es aus wie in der Schweiz. Als würde man über den Albula fahren, wären da nicht die unzähligen 1PS-Fuhrwerke, die Zigeuner und die Hutzelfraueli am Strassenrand. Hutzelfraueli? Bunte Pantoffeln, 3 Nummern zu grosse Strümpfe und Socken, unzählige Röcke und eine Schürze übereinander, mehrere Strickjacken und ein Kopftuch. Bekleide man Mutter Theresia damit und gebe ihr eine Hacke oder Schaufel in die Hand, perfekt. Jede Einzelne wäre ein Foto wert, bewusst verzichten wir darauf.

    Im Städtchen Bran erster Kontakt mit Dracula. Auf einem Hügel thront die Törtzburg, die den irischen Schriftsteller Bram Stoker zu seinem Buch Dracula inspirierte. Schönes, altes Schlösschen aber von blutsaugenden Monstern keine Spur. Gerne würden wir heute Abend Roman Polanskis Tanz der Vampire sehen.

     

    Auf Nebenstrassen steuern wir den höchsten Pass Rumäniens an. Die Transfagarasan führt direkt am höchsten Berg des Landes vorbei, dem 2544m hohen Moldoveanu. Stundenlang geht es das Tal hoch bis kurz vor dem Pass ein kleines Schild rumänisch darauf hinweist, dass er geschlossen ist. Wir fragen nach und tatsächlich besteht bis Ende Juni Wintersperre. Enttäuscht kehren wir um, hätten wir diesen 1900m hohen Pass doch sehr gerne überfahren. Also alles wieder zurück durch eine Landschaft, die uns sehr ans Toggenburg erinnert. Nun nehmen wir gezwungenermassen die normale Strecke durch das Olttal nach Sibiu. Wir versuchen am nächsten Morgen via Suici eine Querverbindung in dieses Tal. Auf unserer Strassenkarte wird diese als „other roads“ deklariert.  Doch schon nach kurzer Zeit müssen wir forfait geben: Tief im Schlamm, über 20% Steigung, tiefste Gräben, die Profile vollgepappt, ein Vorderrad in der Luft, die Hinterachse schlittert seitwärts Richtung Graben, möchte Franziska doch lieber umkehren. Komisch….

     

    Wir haben keinen Reiseführer, sondern fahren immer der Nase nach. Wir fragen, ob und wo es etwas zu sehen gibt. Oft führt uns auch einfach der Zufall zu Schönem und Interessantem. Klar, so können wir auch etwas verpassen, aber ebenso Spezielles entdecken. Heute finden wir 10km nördlich von Sibiu/Hermannstadt die ums Örtchen Ocna Sibiului/Salzburg verteilte Salzseelandschaft. Dutzende von kleinen Weihern und Seen mit einem Salzgehalt von bis zu 465g/l. Hier wurde schon seit der Eiszeit bis 1931 im Tagbau Salz gefördert. Danach wurden die Abbaustellen einfach geflutet und schon kamen die kranken Touristen, um ihre HNO-, Rheuma- und endokrinen Leiden zu kurieren. Auch wir nehmen im  4* – Hotel ein Bad mit Sauna und sind danach völlig plemm.

     

    Die Transfagarasan lässt uns keine Ruhe. Wir versuchen die Passstrasse von der anderen Seite. Auch hier kommen wir nur knapp bis zur Baumgrenze, wo bei einer Bergbahn das Schild „Inschis“ (geschlossen) steht.

     

    Wir packen unsere Bergausrüstung und los geht es rauf zur Bergstation. Nach 2 Stunden durch unwegsamstes Gelände mit viel Schnee erreichen wir beim 1. Masten ein Hochplateau. Aha! Nun sehen wir, warum diese Strasse geschlossen ist. Hier liegt noch meterhoch Schnee wie im tiefsten Winter. Auf dem Rückweg nehmen wir die Strasse und auch dort wäre zurzeit kein Vorbeikommen. Tonnen von Geröll und riesige Felsblöcke versperren den Weg in jeder Kurve.  Dafür haben wir wieder einmal eine tolle Bergtour gemacht.

     

    Nach Besichtigung der Stadt Sighisoara/Schässburg und einem weiteren Salzwasserkurort Sovata, in dem wir uns einige Tage Ruhe gönnen, wollen wir nun in den Ostkarpaten auf Wolf- und Bärensuche gehen, die  offenbar hier noch in grosser Zahl leben.

     

    Die letzte Nacht in Rumänien verbringen wir nach einer schönen Offroad Strecke in der Wildnis auf 1110m. Das einzige Wildtier, das sich uns zeigt, ist ein scheues Reh. Diese Wälder um uns herum haben eine so riesige Ausdehnung, dass sich die Viecher bestens von der Zivilisation zurückziehen können. Eindrücklich und schön waren die Ostkarpaten von Rumänien aber allemal. Das ganze Land, mitsamt der Bevölkerung hat uns wirklich gefallen. Man muss sich einfach Zeit lassen und sich darauf einlassen.

     

    Zum Schluss noch etwas Rumänisch:

    Lapte: Milch / Apa: Wasser / inchis: geschlossen / dechis: offen / indizis: verboten / arrevedere: Tschüss / Drum bun: auf Wiedersehen

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